<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2274197535171120126</id><updated>2011-07-28T19:47:46.067-07:00</updated><title type='text'>Brasilien - Nova Iguacu</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://peterbrasil.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16355502936691821518</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>4</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2274197535171120126.post-8047486819699733851</id><published>2010-03-21T12:57:00.000-07:00</published><updated>2010-03-21T12:58:48.113-07:00</updated><title type='text'>Nach langer Zeit oder die Geschichte wiederholt sich</title><content type='html'>Hallo zusammen,&lt;div&gt;eigentlich ist es so, dass ich mich ja laengst wieder melden wollte, das aber immer weiter vor mir hergeschoben habe. Aber mittlerweile habe ich jetzt doch wieder einen Zwischenbericht fertiggeschrieben und moechte euch diesen nicht vorenthalten...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;1.&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Zwischenbericht nach 7 Monaten Brasilienaufenthalt bei AVICRES von Peter Martin&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich bin jetzt seit 7 Monaten in Brasilien und es sind vier Monate vergangen seit ich meinen letzten Bericht geschrieben habe. Mir kommt es so vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich meinen letzten Bericht geschrieben habe. Schon erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. In ungefaehr 5 Monaten werde ich schon wieder in Deutschland sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachdem ich zuvor alle Heime kennengelernt habe, war ich jetzt seit Anfang Dezember hauptsaechlich im Casa da Esperança, dem Heim fuer die grossen Maedchen. Wenn ich jetzt hauptsaechlich schreibe, heisst das, dass ich in der Zwischenzeit viel unterwegs war.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mitte Januar waren wir Freiwilligen fuer zwei Wochen in Santa Cruz in Bolivien auf einem Seminar. Dort haben wir unsere Situation in Brasilien reflektiert. Und fast den ganzen Februar habe ich Urlaub genommen um zusammen mit meiner (Gast-)Familie deren Herkunft (und Heimat), den Nordosten Brasiliens kennenzulernen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als ich zu Beginn des Jahres im Casa da Esperança war, war dies das Heim der AVICRES, in dem ich mich am wenigsten wohl gefuehlt habe. Das hat sich aber dadurch total geaendert, dass ich mittlerweile viel mehr mit den Maedchen kommunizieren kann. Wie ich schon im letzten Bericht geschrieben habe, war das glaube ich fuer mich zu Beginn wirklich problematisch als Junge, der der Sprache nicht maechtig war.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als ich Anfang Dezember ins Heim gekommen bin, war ich schon in der Lage einen grossen Teil der Gespraeche hier zu verstehen, oder zumindest mitzubekommen um was es in dem Gespraech ging. Gerade bei den Maedchen hier die zwischen 12 und 17 Jahren alt sind, ist das so wichtig. Ein Grossteil meiner Arbeit hier besteht naemlich darin mich mit den Maedchen zu unterhalten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Heim hier ist, so wie ich es empfinde, dass ruhigste aller AVICRES-Heime. Das ist einfach durch die Maedchen, aber auch durch das Gebauede hier bedingt. Das Heim hier ist ein ehemaliges Schwesternkloster und bietet den Maedchen auf einem ziemlich grossen Gelaende total viele Rueckzugsmoeglichkeiten. Jedes Maedchen hier hat sein eigenes Zimmer, auf dass es gehen kann. Die Zimmer befinden sich im ersten und zweiten Stock des Heimes. Maenner haben in den oberen Stockwerken keinen Zutritt. Zur Zeit wohnen elf Maedchen im Heim. Nachdem die Schule jetzt seit Anfang Februar wieder begonnen hat, bedeutet das, dass tagsueber meisstens nur wenige Maedchen im Heim sind. Die Maedchen gehen groesstenteils vor- oder nachmittags zur Schule. Ausserdem sind zwei der aelteren Maedchen, die abends zur Schule gehen, tagsueber in dem Schmuckladen der AVICRES am lernen und arbeiten. Diese beiden Maedchen sehe ich in der Woche leider nicht, weil sie vor Beginn meiner Arbeitszeit das Heim verlassen und erst nach Ende meiner Arbeitszeit von der Schule zurueckkehren. Die anderen Maedchen haben dieses Jahr damit begonnen, neben der Schule in Kooperation mit einem anderen Heim hier in Nova Iguaçu berufsbildende Kurse zu machen, damit sie nachdem sie mit 18 Jahren das Heim verlassen muessen eine bessere Perspektive auf dem Arbeitsmarkt haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Stamm der Maedchen, die hier im Heim sind, ist seit ich hier bin unveraendert, aber es kommt gelegentlich vor, dass neue Maedchen dazukommen. Jedoch ist es leider oft so, dass diese Maedchen sich oft nicht an die verpflichtenden Regeln und Aufgaben im Heim gewoehnen koennen und die Freiheit, die sie vorher hatten nicht aufgeben wollen bzw. Auf Grund ihrer Geschichte nicht koennen. Insbesondere, wenn die Maedchen vorher Kontakt zu Drogen gehabt haben ist es fuer sie unglaublich schwer sich dem Leben hier unterzuordnen. So kam es zum Beispiel kurz vor Weihnachten dazu, dass ein sechzehnjaehriges Maedchen mit ihrem Baby zu uns kam. Das Maedchen, dass schon Drogen genommen hatte, war vorher schon einmal im Casa da Esperança gewesen, aber geflohen. Auch dieses mal ist das Maedchen nach relativ kurzer Zeit wieder geflohen. Was ich aber total bemerkenswert fand ist, wie ein anderes 17-jaehriges Maedchen, dass vorher von ihrem Stiefonkel zu sexuellen Handlungen gezwungen wurde sich um dieses Baby gekuemmert hat. Ich war von dieser Liebe und Zuneigung, die dieses Maedchen geben konnte so unglaublich beeindruckt und man hat ihr dabei richtig angesehen, wie sie im Umgang mit dem kleinen Baby aufgeblueht ist. Ich haette das so nie im Leben fuer moeglich gehalten. Aber wahrscheinlich ist es so, dass es fuer die Maedchen hier auch etwas schoenes ist und sie ihren eigenen Wert erfahren laesst, wenn sie jemanden haben, dem sie ihre Aufmerksamkeit, ihre Liebe, ihr Um-jemanden-kuemmern schenken koennen. Fuer mich war es das erste mal, dass ich ein Aufbluehen einer Person durch so eine "Winzigkeit" wie ein Baby mitbekommen habe und es hat mich einfach total bewegt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hier bei den grossen Maedchen ist es oft so, dass ich mir meine Aufgaben selber zusammensuche und einfach gucke, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Meine Haupttaetigkeit besteht darin, mich mit den Maedchen zu unterhalten oder teilweise auch irgendwelche Spiele zu spielen. Nur bin ich dabei leider nicht besonders einfallsreich, irgendwelche Spiele fuer aeltere Maedchen zu finden. Und ansonsten bin ich viel bei den Aufgaben, die hier im Heim so anfallen am Helfen, also meisst in er Kueche oder bei den Gaertnerarbeiten hier auf dem riesigen Gelaende. Ich muss mir dann, wenn die Maedchen gerade auf ihren Zimmern oder nicht im Heim sind, einfach irgendeine Aufgabe suchen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was ich eigentlich noch erwaehnen muss, wenn ich vom Gelaende hier im Heim spreche, ist die Umgebung. Also wenn es stark regnet, ist das jedes mal einfach nur eine riesige Schweinerei hier. Da das Heim ein wenig tiefer liegt als die Strasse und die Kanalisation nur fuer kurzen Nieselregen ausgelegt ist, kommen jedes mal Wasser- und Schlammmassen auf das Gelaende. Das an sich ist schon sehr nervig, aber richtig aergerlich ist es, dass jedesmal auch so viel Muell aus der Nachbarschaft mit hineingespuelt wird, dereinfach nicht entsorgt wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In den letzten Wochen habe ich jetzt allerdings nicht gearbeitet. Seit ungefaehr einer Woche bin ich jetzt nach meinem Urlaub in den Bundesstaaten Paraíba und Rio Grande do Norte wieder hier in Nova Iguaçu und meine erste Woche hier ist mir nicht leicht gefallen. Ich habe das Gefuehl, nach fast einem Monat in einem anderen Brasilien, einer anderen brasilianischen Welt, noch gar nicht wirklich wieder hier angekommen zu sein. Ich habe einen richtigen (kleinen?) Kulturschock gehabt, obwohl ich doch eigentlich in Brasilien geblieben bin.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fuer diese Eingewoehnungsprobleme ist vor allem mein Aufenthalt in Paraíba verantwortlich. Dort war ich fast drei Wochen in einer kleinen Stadt mit 7000 Einwohnern. Die Leute dort lebten in der Vergangenheit (und viele leben heute auch noch) von der Landwirtschaft. Und dort im Hinterland ist die Infrastrukur ueberhaupt nicht mit der von Rio de Janeiro zu vergleichen. In Rio gibt es diese riesige Schere zwischen materieller Armut und materiellem Reichtum, im Hinterland des Nordostens nur den Unterschied zwischen relativ arm und total arm. Die Leute die in der Stadt wohnen sind in der Regel die etwas besser gestellten als die, die auf den Sitios (kleine Bauernhoefe) im Umland wohnen. Ein Sitio ist aber ueberhaupt nicht mit  einem deutschen Bauernhof zu vergleichen. Das ist meisstens eine kleine Huette mit Bad (also Toilettenschuessel ohne Wasseranbindung und ein grosser Wassereimer um zu duschen), Kueche, Aufenthaltsraum und 1-2 Schlafzimmer. Dazu ein paar Felder auf Boden, den kein Industrie- oder Grossbauer auch nur angucken wuerde. Das ist  teilweise wirklich absolut steiniger, trockener Boden – total krass. Und die ganze Arbeit wird ohne Maschinen nur von Hand verrichtet.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der Stadt sieht es so aus, dass es fliessendes Wasser nur 6 Tage die Woche gibt (theoretisch, manchmal auch seltener). Sonntags gibt es generell kein Wasser. Das muss man dann halt aus Wassertanks etc., die es meisstens in den Hinterhoefen gibt, holen. Das gilt jetzt aber auch nur fuer die Leute die in der Stadt wohnen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; Die Leute, die auf den Sitios wohnen haben gar keine Wasserversorgung. Luxusgueter wie Computer oder Waschmaschinen sind (in der Stadt) nicht die Regel, sondern eher Ausnahmen. Das einzige, was wirklich in jedem Haus zu finden ist, ist der Fernseher.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also dort ist die MATERIELLE! Armut noch viel groesser als die die ich aus den Orten in Rio (IN DENEN ICH MICH AUFHALTE!!!) kenne. Aber die Leute sind so etwas von heimatverbunden und ich kann sie auch verstehen. Die Menschen hier haben ein ruhiges Leben. Raub und Ueberfaelle sind unbekannt. Die Stadt ist sauber und es liegt nicht an jeder Ecke Muell herum. Auch ueberlaute Musik von den Nachbarn ist so gut wie nie zu hoeren. Und die Menschen hier, die ich kennengelernt habe sind trotz des harten Lebens einfach total lieb und warmherzig und haben mich mit offenen Armen als Teil ihrer Familie aufgenommen. Wenn Leute von dort weggehen, dann eigentlich nur aus oekonomischen Gruenden, weil es in der Stadt wirklich nichts gibt. Mit den Sitios laesst sich kein Geld verdienen, dass ist sogar oft nur fuer den Eigenbedarf. Und in der Stadt gibt es als Arbeitgeber nur eine Schuh- udn eine T-Shirtfabrik, in denen die Leute dann halt auch entsprechend schlecht bezahlt werden. Also ich habe das jetzt nur von der Schuhfabrik gehoert, dass die Leute da fuer eine total harte, langweilige Akkordarbeit an Naehmaschinen von 5-14 Uhr nur einen Mindestlohn, also 510 Reais (200 Euro) erhalten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jetzt habe ich noch 5 Monate hier in Nova Iguaçu vor mir und ich finde es total erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist schon erschreckend, dass ich sobald schon wieder in Deutschland sein werde. Aber irgendwie kann ich mir das noch gar nicht wirklich vorstellen und moechte mir eigentlich auch noch keine Gedanken darum machen. Aber ganz langsam muss ich mich dann ab jetzt doch mit dem Abschied nehmen beschaeftigen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2274197535171120126-8047486819699733851?l=peterbrasil.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peterbrasil.blogspot.com/feeds/8047486819699733851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2010/03/nach-langer-zeit-oder-die-geschichte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/8047486819699733851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/8047486819699733851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2010/03/nach-langer-zeit-oder-die-geschichte.html' title='Nach langer Zeit oder die Geschichte wiederholt sich'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16355502936691821518</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2274197535171120126.post-2033667448451109805</id><published>2009-11-28T06:49:00.000-08:00</published><updated>2009-11-28T06:53:52.243-08:00</updated><title type='text'>Ein wenig was zu meiner Arbeit</title><content type='html'>So, ich habe mir mal gedacht, weil ich hier bis jetzt so wenig zu meiner Arbeit reingeschrieben habe, mache ich das jetzt einfach mal. Und weil ich gerade sowieso einen vierteljaehrlichen Bericht fuer mundus Eine Welt e.V. (die sind an der Entsendung nach Brasilien beteiligt) und an die Kirche schicken soll, kopiere ich den aufgrund von Zeitmangel einfach mal hierrein.&lt;div&gt;Ich glaube, es wiederholt sich jetzt zwar einiges, aber ich hoffe da koennt ihr euch mit abfinden. Und es hat ueberigens diesmal nicht wieder 3 Monate gedauert ;-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also dann der Bericht:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein wenig  mehr als drei Monate sind jetzt vergangen, seit ich zusammen mit den drei anderen Freiwilligen Feride, Christine und Konrad hier in Nova Iguaçu angekommen bin. Das war zwar sehr chaotisch, weil wir einen Flug in São Paulo verpasst haben und deshalb in Rio de Janeiro auf einem anderen Flughafen gelandet sind, aber es hat alles geklappt und die Brasilianer haben uns auf dem anderen Flughafen aufgespuert. Super, wie gastfreundlich die Leute hier sind, das habe ich direkt bei der Ankunft schon gespuert . Nach einer einstuendigen Bulli-Fahrt nach Nova Iguaçu wurden wir von den Leuten hier, also von unsereren vier Gastmuettern und von Mitarbeitern der AVICRES hier richtig herzlich empfangen. Ich war zwar noch ziemlich eingeschuechtert von diesem –zu diesem Zeitpunkt noch- voellig unbekannten Land und total gespannt auf mein neues zu Hause und dementsprechend war die Atmosphaere natuerlich sehr angespannt, aber die freundliche, herzliche Art hat mich trotzdem direkt am ersten Tag schon begeistert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die ersten Wochen in Brasilien war ich wirklich total euphorisch. Ich war so ueberwaeltigt von der anderen Welt hier – von meiner Familie, denLeuten der AVICRES, aber auch von der Struktur des Zusammenlebens, dass ich gar nicht in der Lage war die negativen Seiten hier in Nova Iguaçu warzunehmen. Es war einfach nur alles total klasse. Mitlerweile bin ich, aber wieder ein wenig aus dem „siebten Himmel“ heruntergekommen und sehe die Dinge ein wenig realistischer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In die AVICRES eingefuehrt wurden wir durch Johannes Niggemeier, der aus Paderborn kommt  und hier die AVICRES mitbegruendet hat. Er hat uns erst einmal mit Nova Iguaçu und der AVICRES vertraut gemacht hat. In den ersten Tagen war es ein Brasilien gezeigt bekommen, was aus meiner Sicht zum Einfinden auch gut war. Nach einer kurzen Zeit unter der Fuehrung von Johannes  haben wir schon nach sehr kurzer Zeit Kontakt zu den Kindern hier bekommen. Schon nach etwa einer Woche wurden wir vier Missionare auf Zeit mit noch begrenzten Sprachfaehigkeiten von Johannes das erste mal fuer einige Stunden mit den Kindern in den Heimen der AViCES alleine gelassen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die AVICRES betreibt neben vier Kinderheimen noch einen Gesundheitsposten, zwei Kindertagesstaetten und ein wenig ausserhalb eine Einrichtung fuer die Kinder von Landarbeitern. Ich habe bis jetzt nur in den Kinderheimen gearbeitet und die anderen Einrichtungen nur bei kurzen Besuchen (maximal ein halber Tag) kennengelernt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Empfang durch die Kinder war noch beeindruckender als der durch die Erwachsenen. Die sind mit so einer Offenheit und auch Freude auf uns zugekommen, haben sich richtig um uns gekuemmert. Wir wurden herumgefuehrt, in Spiele einbezogen, die Kinder haben versucht sich mit uns zu unterhalten – sogar mit einigen deutschen Worten, die die Kinder von den vorherigen Missionaren gelernt haben. Ganz beliebt in allen Heimen ist das Wort „Wassermelone“. Und im Heim der grossen Jungen gibt es sogar einen Jungen, der sich scho einen kleinen Wortschatz angeeignet hat. Die Kinder in den Heimen der AVICRES sind ueberigens groesstenteils keine „Strassenkinder“, die wirklich alleine auf der Strasse gelebt haben, sondern groesstenteils Kinder aus zerruetteten Familienverhaeltnissen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach der Anfangszeit in der Johannes, der immer zwischen Brasilien und Deutschland pendelt, noch hier in Brasilien war (so ca. 2-3 Wochen), wurden wir sehr gut und intensiv von ihm in die Arbeit hier eingefuehrt. Danach waren wir auf uns selbstgestellt.  Fuer mich eine optimale Planung. So wurde ich erst einmal langsam herangefuehrt und mir wurde bei meinen ersten Schwimmversuchen hier richtig geholfen, aber danach musste ich dann auch wirklich selber schwimmen. Also wie beim Schwimmenlernen mit Mama und Papa. Ueberhaupt werden wir MaZler hier  von der AVICRES nicht alleine gelassen, sondern alle kuemmern sich ausgezeichnet!!! um uns. Jede Woche findet eine Supervision statt, in der wir ueber unsere Situation, von Arbeit ueber Heimweh, bis zu Sachen die wir hier nicht verstehen, reden. Das macht in der Zeit, in der er hier ist Johannes, ansonsten macht das Marciliana. Die ist hier Psychologin in der AVICRES und die Supervision findet mit ihr auf Portugiesisch statt (das war in der Anfangszeit ein wenig holperig). Die Supervision hat mir wirklich enorm bei allen Problemen, die ich bis jetzt hier in Brasilien gehabt habe geholfen. Und insbesondere ist die Supervision eine Hilfestellung, mich selber besser zu verstehen und die Seiten, die hier in Brasilien durch die andere Situation mehr an die Oberflaeche kommen, als in den gewohnten Verhaeltnissen in Deutschland.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das tolle an der AVICRES ist, dass ich hier nicht ueberfordert werde, indem ich die Aufgabe eines Erziehers einnehmen soll. Sondern hier bin ich einfach „nur?“ eine Person mehr in den Heimen und versuche mich mit den Kindern zu beschaeftigen. Oder, wie es Johannes immer formuliert „Zeit, Zuneigung, Zaertlichkeit zu schenken“. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachdem Johannes dann nach Deutschland geflogen war, sind wir Missionare auf Zeit dann alleine in die unterschiedlichen Heime gegangen. Zunaechst in jedes der vier Kinderheime fuer eine Woche.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese eine Woche war super um einen ersten Einblick in die jeweiligen Heime zu bekommen. Danach war ich dann drei Wochen im Heim fuer die kleinen Maedchen (Casa do Amor), zwei Wochen im Heim fuer die grossen Jungen (Sitio Natureza Viva) und bin jetzt seit vier oder fuenf Wochen im Heim fuer die kleinen Jungen (Sitio das Crianças).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mir hat es eigentlich in allen Heimen wirklich super gefallen. Nur im Casa da Esperança ist mir meine Woche schwerer gefallen. Fuer mich war es dort nicht einfach, mit den Maedels wirklich viel Kontakt zu haben und ich habe dort dann mehr als in den anderen Heimen den Erziehern, dem Gaertner oder der Koechin geholfen. So wie ich das jetzt sehe ist das aber weniger eine Sache, die an den Maedels liegt, sondern eine Mischung aus „Oh der blonde Deutsche kommt jetzt zu uns“ und Problemen von mir einen passenden Umgang mit den Maedchen zu finden, gerade in einer Zeit, in der ich noch grosse Probleme mit dem Verstaendnis der Sprache hatte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Meine Stellung in den in den Heimen ist so ein Mittelding zwischen Erzieher und Spielgefaehrte. In dem Heim der kleinen Jungen, in dem ich jetzt bin, sind 8 jungen von 8-12 Jahren. Und hier ist jetzt auch so, dass die Kinder sich daran gewoehnt haben, dass ich morgens um 9 Uhr hier ankomme. Die Kinder haben schon ein wenig Vertrauen aufgebaut, sodass das Verhaeltnis zu den Jungen hier einfach ein ganz anderes ist, als in der kuerzeren Zeit in den anderen Heimen. Dabei hilft vor allem auch, dass es mit der Sprache immer besser klappt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ja ich beschreibe jetzt einfach mal so ein wenig, wie die Tage hier so ablaufen. Ich komme um 9 Uhr hier an. 3 der Jungen sind dann in der Schule, die haben vormittags Schule. In der Zeit beschaeftige ich mich dann halt mit den 5 Jungen, die in der Zeit noch im Heim sind. Um 12 Uhr gibt es dann Mittagessen. Vorher helfe ich die Jungen duschen und sie fuer die Schule fertig zu machen. Da sind die aber ziemlich selbststaendig. Das Mittagessen beinhaltet fast immer Reis und Bohnen und wenn es das nicht gibt Nudeln. Das hoert sich fuer Deutsche jetzt vielleicht ein wenig eintoenig an, ist hier aber normal und ich hatte persoenlich ueberhaupt keine Probleme mich daran zu gewoehnen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um 1 Uhr gehe ich dann immer mit einer Erzieherin die Kinder von der Schule abholen und die anderen Kinder zur Schule bringen. Danach sind nur 3 Kinder im Heim. Ziemlich wenig. Das haengt damit zusammen, dass die brasilianische Regierung (so wie ich das verstanden habe neuerdings) ein Program verfolgt, Kinderheime nur als Uebergangsstation zu sehen. Nach spaetestens 2 Jahren soll dann eine Reintegration in die Familie oder eine Adoption erfolgen soll. Deshalb habe ich es auch in der kurzen Zei die ich hier bin  4 oder 5 mal erlebt, dass ein Kind das Heim verlassen  hat. Eigentlich eine gute Sache, nur hab e ich auch schon Stimmen gehoert, dass das  teilweise einfach zu frueh passiert. Das kann ich aber noch nicht beurteilen. Bis 3 Uhr sind dann jedenfalls nur 3 Jungen im Heim, bevor die anderen aus der Schule zurueckkommen.Normalerweise sollten sie bis 5 Uhr dort bleiben, aber die Schule am Nachmittag dauert im Moment regelmaessig nur 2(!) Stunden. So wie ich das verstanden habe, weil es kein Wasser in der Schule gibt und die Kinder halt jetzt , wo der  Sommer beginnt nicht so lange ohne Wasser in der Schule bleiben sollen. Ab 3 Uhr sind dann die Kinder auf jeden Fall alle im Heim. So ca. gegen 4 Uhr gibt es dann Lunch. Der Lunch besteht aus Saft und einer Kleinigkeit zu essen, oft Hot Dog oder Brot mit Butter, aber auch schon mal Kekse. Ab 5 Uhr ist dann mein Arbeitstag beendet, dass haengt dann aber auch davon ab, was wir gerade machen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sehr viel Zeit verbringen die Kinder und ich im Schwimmbad des Heims. Das ist oft auch die einzige Moeglichkeit sich draussen laenger zu beschaeftigen,weil hier die Sommerhitze langsam kommt und andere Unternehmungen unmoeglich macht. Ausserdem lieben es die Kinder Fussball zu spielen. Und das ist eine Sache, die die Brasilianer wirklich koennen. Wenn ich mit denen so spiele, erkenne ich schon weshalb Brasilien fuenfmal Fussballweltmeister geworden ist. Ausserdem sind die Kinder hier total begeistert von Gesellschaftsspielen. Ich kann schon gar nicht mehr die Stunden zusammenzaehlen, die ich jetzt hier mit UNO und Dame spielen verbracht habe, oder bei den aelteren Jungen Sueca (aehnlich wie Doppelkopf). Ausserdem lieben es die Kinder mit Fahrraedern auf dem Gelaende herumzufahren. Sehr gut finde ich, dass die Kinder kaum tagsueber so gut wie kein Fernsehen gucken duerfen, auch wenn das ihnen natuerlich nicht gefaellt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kurz will ich jetzt noch auf die Sprache eingehen. Mit dem sprechen habe ich mittlerweile eigentlich kaum noch Probleme. Ich gehe mittlerweil e sogar ohne Woerterbuch aus dem Haus. Womit ich noch Probleme habe ist es, Gespraeche von mehreren Brasilianern zu verfolgen. Insbesondere, wenn sie mit Mundart reden ist das teilweise noch echt schwer.  Aber ich merke schon, dass sich auch das bessert und ich damit immer weniger Probleme habe. Und mit Nachfragen bekomme ich auch die Sprachprobleme geloest.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich bin auf jeden Fall super gluecklich, dass ich mich dazu entschlossen habe, hier ein Jahr bei AVICRES als Missionar auf Zeit zu verbringen und ich kann eigentlich gar nicht wirklich glauben, dass schon soviel Zeit um ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2274197535171120126-2033667448451109805?l=peterbrasil.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peterbrasil.blogspot.com/feeds/2033667448451109805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2009/11/ein-wenig-was-zu-meiner-arbeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/2033667448451109805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/2033667448451109805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2009/11/ein-wenig-was-zu-meiner-arbeit.html' title='Ein wenig was zu meiner Arbeit'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16355502936691821518</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2274197535171120126.post-6612154823087485160</id><published>2009-11-02T12:53:00.000-08:00</published><updated>2009-11-02T13:02:30.131-08:00</updated><title type='text'>Erster Post aus Brasilien</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;So, nachdem jetzt ja schon eine ziemlich lange Zeit vergangen ist (fast 3 Monate) melde ich mich jetzt auch mal aus Brasilien.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ja vielleicht fange ich erstmal damit an, dass es mir gut geht, ich noch am leben bin und versuche das jetzt auch mal in Worte zu fassen, wieso das denn so lange gedauert hat, bis ich mich endlich (?) auch mal melde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das war einfach so, dass ich mir in den ersten Wochen einfach ueberhaupt gar nicht vorstellen konnte, irgendetwas nach Deutschland zu schreiben, weil hier die Welt in vielen Punkten einfach so anders und einfach mit Worten unbeschreiblich ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ausserdem war es so, dass ich mich schon bei den (wie meine Familie gemeint hat) wenigen Telefongespraechen  irgendwie aus der brasilianischen Welt herausgerissen gefuehlt habe und ich die in der Anfangszeit fast schon zu viel fand. Das liegt sicher zum Teil auch daran, dass ich hier in Brasilien in eine Grossfamilie gekommen bin, in der ich eigentlich fast immer einbezogen und beschaeftigt bin, wenn ich mich nicht freiwillig zurueckziehe. Ausserdem merke ich doch, dass die "Arbeit" (soweit man denn von soetwas sprechen kann) in den Kinderheimen hier doch um einiges anstrengender ist als das gemuetliche Ratsgymnasium.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und als ich mir vor  4 Wochen mal so vorgenommen habe, zu schreiben habe ich dann auch irgendwie keine Zeit (die Wochenenden gehen sehr schnell um) und - ich glaube das ist mehr der Punkt- keinen Anfang gefunden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Naja, das war mir halt jetzt ein Beduerfnis, da eben ein paar Worte zu zu schreiben. Ich hoffe, ihr koennt das irgendwie ansatzweise verstehen und ich habe euch damit nicht allzusehr veraergert, falls doch ein ganz dickes "tut mir leid". Soviel dazu.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Naja, ich bin hier halt in eine richtige Grossfamilie reingekommen. Es leben hier neben meiner Mama und meinem Papa, meine Gastschwester (29), mein Gastbruder (19)und die Ex-Frau von meinem anderen Gastbruder, der nicht mehr zu Hause lebt, mit ihren 2 kleinen Toechtern. Die sind jetzt 5 und 7 Jahre alt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Familienkonstellation ist fuer deutsche Verhaeltnisse ein wenig unkonventionell, aber funktioniert halt super gut, alle sind total nett und ich fuehle mich in der Familie einfach super aufgehoben. So Grossfamilienkuddelmuddel ist, soweit ich das beurteilen kann, auch gar nicht so ungewoehnlich in Brasilien. Kommt dann halt oefter mal vor, dass irgendwelche Kinder aufgenommen werden, die nicht leibliche Kinder sind. Hier ist halt der familiaere Zusammenhalt doch noch ein wenig enger als in Deutschland. Ich erklaere mir das ein bisschen so, dass einfach die Familie in Brasilien, zu grossen Teilen auch die Rolle der Freunde einnimmt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fuer mich war es in der Anfangszeit einfach so, das alles super und toll und eigentlich alles viel besser als in Deutschland war, da war ich wirklich voll infiziert von "Brasilitis". Da war es dann wirklich so, dass ich die Schattenseiten hier ueberhaupt nicht wahrgenommen habe.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das liegt einfach daran, dass die Leute hier sowas von offen und freundlich sind, dass ist einfach total super. Das ist so ganz anders als die etwas nuechternere, zurueckhaltendere deutsche Mentalitaet, einfach unvergleichlich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mein Leben hier ist halt bis jetzt ziemlich turbulent und im Grunde genommen finde ich das eigentlich unglaublich, dass die Zeit so rasend schnell vergeht und jetzt schon fast 3 Monate um sind. Ich fuehle mich eigentlich im Moment so, als ob ich gerade erst 2 Wochen hier waere und habe manchmal aber auch das Gefuehl, dass ich schon viel laenger als 3 Monate hierbin.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um jetzt mal vom abstrakten Wegzukommen, erzaehl ich jetzt einfach mal von meiner Ankunft hier.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;War halt nen bisschen chaotisch, aber auch im Nachhinein voll lustig.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir vier deutschen Freiwilligen, dass heisst Christine, Feride, Konrad und ich sind halt von Frankfurt aus erstmal nach São Paulo geflogen. Das Problem war, das das Ankommen dort solange gedauert hat, dass wir unseren Anschlussflieger verpasst haben. Eigentlich auch kein grosses Problem, nur, dass wir ca. 10 Stunden haetten warten muessen, bis der naechste Flieger nach Rio gegangen waere und ausserdem halt noch keiner von uns ein ordentliches Portugiesisch gesprochen hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also wurden wir dann vom Flughafenpersonal in einen Bus quer durch são Paulo geleitet, zu einem anderen Flughafen, von dem wir schneller nach Rio kommen sollten. Nur sind wir dann wegen des extrem zaehfliessenden Verkehrs in São Paulo sehr spaet auf dem anderen Flughafen angekommen und haetten fast den zweiten Flieger verpasst. Zum Glueck ist eine auesserst engagierte Airline-Mitarbeiterin mit uns Vieren quer durch den Flughafen gerannt, so dass wir es so gerade noch ins Flugzeug geschafft haben. Allerdings erst, nachdem wir 4 Freiwilligen uns auf dem Flughafen aufgrund des Tempos der Airline-Mitarbeiterin erstmal verloren haben (die Einzelheiten lass ich jetzt mal weg).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Naja, in Rio sind wir halt auch erstmal auf einem Nebenflughafen angekommen, wo uns die Avicres-Leute, die uns abholen wollten nicht erwartet hatten. Aber mit gebrochenem Portugiesisch und viel Sitzfleisch, haben wir es dann doch irgendwie hingekriegt, dass die uns da gefunden haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und wie schon gesagt war der Empfang halt wirklich sowas von herzlich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die erste Zeit war es dann halt super hilfreich, dass Johannes sich voll um uns gekuemmert hat. Johannes ist einer (deutscher) Gruender der Avicres und pendelt halt jetzt immer zwischen Brasilien und Deutschland. Der hat uns halt erstmal in den unterschiedlichen Sektoren der Avicres rumgefuehrt und uns viele Dinge erklaert, die unter der Oberflaeche liegen und nicht so auf den ersten Blick erkennbar sind. Ausserdem war das halt total hilfreich, nicht gleich den ganzen Tag nur portugiesisch reden zu muessen und vor allem die eigenen Fragen geklaert zu bekommen. Das ist wirklich voll super gelaufen, voll durchdacht und aus meiner Sicht ueberhaupt nicht selbstverstaendlich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das war halt in der Anfangszeit eine unglaubliche Hilfe und hat dazu gefuehrt, dass ich mich (um metaphorisch zu werden) in warmes Wasser geworfen gefuehlt habe.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Naja Johannes ist dann halt so nach ca. 1 Monat oder so nach Deutschland geflogen (und jetzt vor ca. 1 Woche wieder zurueck nach Brasilien gekommen). War dann eigentlich auch ganz gut so, weil ich (bzw. wir 4) dann komplett auf mich allein gestellt war. Das hilft dann einfach auch richtig gut, wenn man gezwungen wird, sich selbst zurechtzufinden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mittlerweile ist das mit dem Portugiesischem kein (allzugrosses) Problem mehr. Also wenn ich mich jetzt mit irgendwem unterhalte klappt das eigentlich mit gelegentlichem Nachfragen ganz gut. Was halt oft noch schwierig ist, ist zu verstehen, wenn die Brasilianer sich in Gruppen zu unterhalten. Aber ich habe ja auch noch Zeit um da mehr zu verstehen, ausserdem ist das jetzt so wie es ist, auch schon sehr viel entspannter als zu Beginn.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist schon klasse, was die AVICRES hier so auf die Beine stellt. Die Heime sind irgendwie einfach in dem ganzen Troubel hier einfach Orte der Ruhe und der Sauberkeit. Es wird halt wirklich voll viel fuer die Kinder getan. Die Kinder werden psychologisch betreut, es gibt Sozialarbeiterinnen, die sich u.a. mit den Familien der Kinder beschaeftigen und ueberhaupt stehen die Kinder im Mittelpunkt. Da steht einfach total viel Engagement hinter. Und das hier wirklich gute Arbeit gemacht wird, sieht man auch daran, dass es immer wieder einige Ehemalige gibt, die die Heime besuchen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ja ich bin dann halt auch nach einer Woche oder so, auch das erste mal fuer ein paar Stunden "alleine" -also mit den anderen Deutschen zusammen-, mit den Kindern hier in den Heimen zusammen gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es war - und ist auch immer noch- total beeindruckend, mit welch einer Offenheit die Kinder auf einen zugehen. Mir fehlen dafuer einfach die Worte, dass zu beschreiben. Man merkt auf den ersten Blick gar nicht, was fuer traurige und erschreckende Geschichten die Kinder erlebt haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das ist uebrigens eine Sache, die ich in Deutschland irgendwie falsch verstanden, oder mir einfach ein falsches Bild gemacht habe. Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass hier voll viele Kinder die einfach alleine auf der Strasse gelebt haben in den Heimen sind. Ist aber gar nicht der Fall. Die Kinder haben halt hauptsaechlich voll schlimme familiaere Schicksale hinter sich, also etwa einen Vater, der sich zwar um die Kinder seiner zweiten, aber nicht von seiner ersten Frau kuemmern will.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Kind musste sogar mitansehen, wie von der Mutter engagierte bandidos den Vater mit Oel uebergossen und angezuendet haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schrecklich. Und eigentlich unglaublich, wie wenig ich soetwas den Kindern den groessten Teil der Zeit anmerke.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das mit den familiaeren Schicksalen ist halt hier in Brasilien auch so eine Sache. Das ist halt einfach so ein extremer Gegensatz in Brasilien. Also entweder ist da ein richtig krasser familiaerer Zusammenhalt, so wie bei mir und (soweit ich das beurteilen kann) auch bei den anderen Freiwilligen in der Familie, oder die familiaeren Verhaeltnisse sind ziemlich zerruettet. Also, ich habe zum Beispiel voll oft von Vatern gehoert, die ihre schwangere Geliebte alleine sitzen gelassen haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Naja mittlerweile ist halt auch soviel Zeit vergangen, dass ich halt in jedem der 4 Kinderheime mindestens eine Woche ganz alleine war. Im Casa do Amor (kleine Maedchen) und im Sitio Natureza Viva (grosse Jungen) jetzt auch schon ca. 3 Wochen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn man das mal so bedenkt ist das eigentlich voll krass, wie wenig ich eigentlich da mache. Das ist jetzt NICHt!!! negativ, sondern positiv gemeint. Also im Grunde genommen, ist das halt einfach "nur" ein da sein, sich mit den Kindern beschaeftigen, also einfach ein den Alltag mitleben. Gucken, was die Kinder so machen und den Erziehern bzw.den Koechinnen mal ein wenig unter die Arme greifen (UNO steht hier extrem hoch im Kurs, nur auf die Wunschkarten muss man aufpassen, dass die nicht hinterher weg sind).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So jetzt schreibe ich einfach nochmal (unvollstaendig und zusammengewuerfelt) so ein paar Sachen auf, die mir an der brasilianischen Lebensweise und  Kultur so aufgefallen sind.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also, was eigentlich ziemlich krass ist, ist, wie nah arm und reich beieinander liegen. Das kommt wirklich teilweise vor, dass man direkt neben irgendeinem Prunkbau (Hochhaus oder was weiss ich), ein richtig extremes Armenviertel sieht. Ich weiss nicht, aber das habe ich mir aus Deutschland viel krasser aufgeteilt vorgestellt, also eigentlich so Reichenviertel und Armenviertel total weit voneinander entfernt, aber das ist (zumindest teilweise) gar nicht der Fall. AUch der Uebergang von Rio de Janeiro bis hier nach Nova Iguaçu ist eigentlich fliessend. Also es gibt da nicht irgendwie mal eine Ecke, wo man erkennen wuerde, hier hoert Rio auf und hier faengt Nova Iguaçu an. Deswegen ist es auch einfach so, dass voll viele Leute hier einfach sagen, "ich wohne in Rio". Und zumindest arbeiten tun viele Bewohner aus Nova Iguaçu auch in Rio Centro. Deswegen muessen die morgens auch so unglaublich frueh aufstehen. Also mein Papa steht morgens zum Beispiel um 4:30 auf und kommt abends so um 6 bis 7 wieder nach Hause. Das muss er so machen, weil es halt schon mal in den Stosszeiten dazu kommt, dass der Weg nach Rio 3 oder 4 Stunden dauert, ein Weg, der sonst vielleicht 1 Stunde dauert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das liegt einfach daran, dass die Strassen einfach sehr duerftig ausgebaut sind und es bis auf Busse nur sehr begrenzten Nahverkehr gibt. Also Zuege und Metrô gibt es zwar nach Rio, aber die sind halt morgens total ueberfuellt. Wenn die Strassen und die Busse einigermassen leer sind, finde ich das Bussystem hier uebrigens richtig klasse.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Bus haelt nur dann, wenn man an einer durch den Bus gespannten Leine zieht, oder halt jemand an der Haltestelle ein Zeichen gibt, dass er einsteigen will. Dafuer gibt es dann aber total viele Bushaltestellen, sodass man metergenau (ja gut also fast zumindest) zum Ziel kommt. Gut also, wenn man sich jetzt nicht auskennt, ist es dafuer halt auch sauschwer, eigentlich fast unmoeglich, mit dem ônibus irgendein Ziel zu erreichen. Aber so orientierungsmaessig habe ich mich halt mittlerweile eientlcih ganz ordentlich eingelebt und das klappt halt mitlerweile gut.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Situation der Leute hier, ist teilweise einfach unglaublich. Also, die wohnen dann voll oft in unfertigen,im Eigenbau errichteten Haeusern, die halt, nach Moeglichkeit (Geld und Zeit) weitergebaut werden. Teilweise in Strassen, die diesen Namen nicht verdienen. Kraterlandschaft mit offenem Kloakegraben. Das einzige, auf das man sich verlassen kann (also jetzt nicht immer, aber dass es einen Anschluss gibt), ist der Strom. Wenn ich das richtig verstanden habe, liegt das einfach daran, dass das private Stromversorgungsunternehmen halt zusieht, alle Armenviertel mit Strom zu beliefern, weil die da halt ordentlich Geld mit verdienen, Strom ist in Brasilien naemlich (laut meiner Familie) richtig teuer. Dass die Prefeitura (also die Stadtverwaltung) ihre Aufgaben wahrnimmt ist gluecks- oder eben auch Wahlkampfsache. Also in der Strasse meiner Familie zum Beispiel, wurde die Strasse im Wahlkampf aufgerissen und es wurde angefangen, die strasse neu zu machen, aber dann halt mitten im Bau aufgehoert. Die Anlieger haben dann selber den Bau der Strasse organisiert und finanziert, sodass das hier jetzt bei uns von der Strasse her wirklich angenehm ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Strasse hier ist sowieso fuer mich eines der Highlights ueberhaupt. (Wohn-)Strasse in Brasilien bedeutet nicht nur Fortbewegungsmoeglichkeit, sondern ist einfach Begegnungsraum. Ich weiss nicht, wie oft ich jetzt schon einfach von der "Arbeit" nach Hause gekommen bin und einfach erstmal eine Stunde oder auch laenger auf der Strasse haengen geblieben bin, weil da dann einfach Leute waren, die ich kannte und mit denen ich mich unterhlaten habe. Die Leute hier leben einfach irgendwie (vielleicht klimabedingt) weniger verschlossen, sondern haben eine ganz andere Nachbarschaft, als das in Deutschland der Fall ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An einigen Orten ist es allerdings heftig, wie viel Muell und Dreck hier rumliegt. Also das Muell einfach so auf die Strasse geschmissen wird ist eigentlich normal, es gibt teilweise sogar regelrechte Muellberge am Strassenrand. Vor allem, wenn es regnet oder geregnet hat, ist das geruchsmaessig manchmal echt unangenehm.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Essen hier in Brasilien ist -finde ich- auch gar nicht so schlecht, wie sein Ruf der ihm vorauseilt. Ja gut also es gibt halt wirklich jeden Tag Reis und Bohnen und dazu halt irgendwie Fleisch oder Fisch, aber das schmeckt halt wirklich nicht schlecht und mittlerweile habe ich mich da schon so dran gewoehnt, dass mir das schon fehlt, wenn es mal einen Tag nicht auf den Tisch kommt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ja was eigentlich schon ein wenig bloed ist, ist das ich bis jetzt eigentlich voll wenig Fussball gespielt habe. Das hat sich jetzt erst in den letzten Wochen geaendert, wir (also die maennlichen Freiwilligen (Konrad und ich)) spielen jetzt bei so einem Priesterseminar (also Priesterausbildung) dienstags Fussball und ausserdem war ich halt jetzt die letzten 2 Wochen im Sitio Natureza Viva, wo ich halt mit den Jungs auch voll oft Fussball gespielt habe. Teilweise ist das dann schon wirklich frustrierend, wie die Brasilianer mit dem Ball umgehen koennen. Also die koennen wirklich fast alle besser tricksen als ich das je auf einem deutschen Fussballplatz gesehen habe, und das selbst die 14- oder 15-Jaehrigen. Anders ist auch, dass es hier fast gar keine grossen Fussballplaetze gibt, sondern hauptsaechlich "Fussballplaetzchen", halt ziemlich klein und immer voll mit Jugendlichen und Erwachsenen. Und neulich habe ich dann auch endgueltig erkannt, dass die Brasilianer schon Ahnung von Fussball haben, da habe ich naemlich auf einem Strassenfest erstmal einen Typ mit Leverkusen-Trikot gesehen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Naja, ich hoffe (und gehe auch davon aus), dass ich mich jetzt oefter mal melde und das dann kuerzere und regelmaessigere Blogeintraege werden.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2274197535171120126-6612154823087485160?l=peterbrasil.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peterbrasil.blogspot.com/feeds/6612154823087485160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2009/11/hallo-erstmal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/6612154823087485160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/6612154823087485160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2009/11/hallo-erstmal.html' title='Erster Post aus Brasilien'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16355502936691821518</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2274197535171120126.post-2611946267680585102</id><published>2009-08-04T11:37:00.000-07:00</published><updated>2009-10-24T12:51:02.661-07:00</updated><title type='text'>Vor dem Abflug</title><content type='html'>Hallo zusammen,&lt;br /&gt;so um euch über das, was ich so in Brasilien erlebe -mehr oder weniger- zu informieren gehe ich nun auch mal unter die Blogger. Mal schauen, wie oft ich es schaffe, hier etwas reinzuschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diejenigen, die ein bisschen mehr über die Organisation wissen wollen verlinke ich die  jetzt hier einfach mal:&lt;br /&gt;www.avicres.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Avicres:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Avicres ist eine portugiesische Abkürzung und heißt auf Deutsch "Gemeinschaft für ein Leben in Wachstum und Solidarität".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Ort in Nova Iguacu kümmert sich die Avicres hauptsächlich um (Straßen-)kinder. Sie betreibt Kinderheime und Kindertagesstätten, eine Tischlerei und Bäckerei, Landwirtschaftschule und Kunsthandwerk. Hier soll den Kindern und Jugendlichen eine Aufgabe und Perspektive gegeben werden und durch den Verkuaf von Waren  die Kosten mitfinanziert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem gibt es eine Gesundheitsstation, in der sich Arme und Ärmste versorgen lassen können. Hierfür zahlt jeder nur einen geringen Betrag oder auch eine Sachspende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  Deutsche Avicres hat sich zur Aufgabe gemacht, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und spenden zu sammeln um die Arbeit vor Ort in Brasilien zu unterstützen. Die Brasilianer vor Ort können aber selber entscheiden, was mit dem Geld geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespendetes Geld kommt hundertprozentig den Menschen in Brasilien zu Gute, alle Aufgaben in Deutschland werden ehrenamtlich geleistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;______________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bank für Kirche und Caritas eG Paderborn&lt;br /&gt;Kto.-Nr. 12 990 400&lt;br /&gt;BLZ. 472 603 07&lt;br /&gt;______________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So damit ihr jetzt auch noch genau wisst wo ich mich befinde (und damit ich die Bildeinfügefunktion testen kann) hier noch eine Landkarte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_it7KHr7fASM/SnLIawU_MBI/AAAAAAAAABs/e4eKTY6IpKw/s1600-h/karte-9-271.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 346px; height: 277px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_it7KHr7fASM/SnLIawU_MBI/AAAAAAAAABs/e4eKTY6IpKw/s320/karte-9-271.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364570468126765074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2274197535171120126-2611946267680585102?l=peterbrasil.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peterbrasil.blogspot.com/feeds/2611946267680585102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2009/07/start.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/2611946267680585102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2274197535171120126/posts/default/2611946267680585102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peterbrasil.blogspot.com/2009/07/start.html' title='Vor dem Abflug'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16355502936691821518</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_it7KHr7fASM/SnLIawU_MBI/AAAAAAAAABs/e4eKTY6IpKw/s72-c/karte-9-271.gif' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
